Protein-Plätzchen: einfacher Eiweiß-Snack

Protein-Plätzchen: einfacher Eiweiß-Snack

Du suchst einen schnellen, leckeren und sättigenden Snack für unterwegs, das Gym oder den Nachmittags-Hunger? Diese Protein-Plätzchen sind im Handumdrehen zubereitet, schmecken saftig, sind flexibel anpassbar und liefern dir eine Extraportion Eiweiß – ideal für alle, die bewusster naschen möchten.

Warum Protein-Plätzchen?

Eiweiß unterstützt den Muskelerhalt, hilft beim längeren Sattbleiben und kann Heißhunger dämpfen. Im Gegensatz zu klassischen Keksen sind diese Plätzchen zuckerarm, unkompliziert und kommen mit wenigen, gut verfügbaren Zutaten aus. Außerdem lassen sie sich hervorragend vorbereiten und einfrieren – perfekt für Meal Prep.

Das Rezept auf einen Blick

Ergibt: ca. 12 Plätzchen

  • 80 g Proteinpulver (z. B. Whey oder veganes Mehrkomponentenpulver, Vanille oder neutral)
  • 120 g zarte Haferflocken (fein)
  • 2 reife Bananen (ca. 200–220 g ohne Schale) oder 180 g Apfelmark ohne Zucker
  • 2 EL Nussmus (z. B. Mandel- oder Erdnussmus)
  • 1 TL Backpulver
  • 1 TL Zimt oder Vanille (optional)
  • 1 Prise Salz
  • 30–60 ml Milch oder Pflanzendrink, nach Bedarf für die Konsistenz
  • 30–50 g Zartbitter-Schokodrops oder gehackte Nüsse (optional)

Optionale Zusätze für mehr Geschmack

  • 2 EL Kokosraspel oder Kakaonibs
  • 1 EL Leinsamen oder Chiasamen
  • 1–2 EL zuckerfreier Süßstoff oder Erythrit, wenn du es süßer magst

Schritt-für-Schritt Anleitung

  1. Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
  2. In einer Schüssel Bananen mit einer Gabel fein zerdrücken. Nussmus und eine Prise Salz einrühren.
  3. Haferflocken, Proteinpulver, Backpulver sowie Zimt/Vanille zugeben und kurz vermengen. Dann schluckweise Milch/Pflanzendrink zufügen, bis ein formbarer, leicht klebriger Teig entsteht. Er sollte nicht zu flüssig sein.
  4. Optional Schokodrops oder Nüsse unterheben.
  5. Mit zwei Löffeln 12 Teighäufchen aufs Blech setzen und leicht flach drücken. Für gleichmäßige Stücke kannst du einen Eisportionierer nehmen.
  6. 10–12 Minuten backen, bis die Ränder leicht goldbraun sind. Die Mitte darf noch weich sein – so bleiben die Plätzchen saftig.
  7. Auf dem Blech 5 Minuten abkühlen lassen, dann zum vollständigen Auskühlen auf ein Gitter setzen.

Zwischenfazit: Konsistenz ist King

Der Teig darf weder trocken krümeln noch fließen. Lieber esslöffelweise Flüssigkeit zugeben und kurz warten – Haferflocken saugen nach. Ein minimal klebriger Teig ergibt weiche, saftige Plätzchen.

Variationen & Austausch

  • Vegan: Veganes Protein (Erbse/Reis) verwenden und Milch durch Pflanzendrink ersetzen.
  • Low Sugar: Süße nur über Banane/Apfelmark; Schokodrops weglassen oder zuckerfreie nutzen.
  • Ohne Banane: Durch 180 g Apfelmark oder 150 g Skyr + 1–2 EL Süße ersetzen.
  • Knuspriger: 1 EL Kokosöl schmelzen und in den Teig rühren, etwas länger backen.
  • Mehr Ballaststoffe: 1 EL Leinsamen schroten und zugeben; Flüssigkeit ggf. erhöhen.
  • Gewürz-Upgrade: Pumpkin Spice, Kardamom oder Zitronenabrieb passen hervorragend.

Nährwerte, Lagerung & Meal Prep

Geschätzte Nährwerte pro Plätzchen (bei 12 Stück, ohne Schokodrops; je nach Zutaten variabel): ca. 90–110 kcal, 7–10 g Protein, 9–12 g Kohlenhydrate, 2–4 g Fett. Mit Schokodrops steigen Kalorien und Kohlenhydrate entsprechend.

Aufbewahrung: In einer luftdichten Dose im Kühlschrank 3–4 Tage haltbar. Für Meal Prep kannst du eine doppelte Menge backen und die Hälfte einfrieren. Zum Auftauen 30–60 Minuten bei Raumtemperatur liegen lassen oder kurz im Toaster/Backofen auffrischen.

  • To-Go-Tipp: Ein Stück Backpapier zwischen die Plätzchen legen, damit nichts zusammenklebt.
  • Frischekick: Vor dem Servieren mit etwas Joghurt und Beeren kombinieren.

Zwischenfazit: Flexibel und alltagstauglich

Diese Plätzchen passen sich deinem Zeitplan und deinen Zielen an: morgens schnell gebacken, nachmittags ohne Reue genossen, abends als Protein-Plus zum Tee.

Häufige Fragen (FAQ)

Welches Proteinpulver eignet sich am besten?

Whey sorgt meist für eine saftig-weiche Krume. Vegane Mischungen (Erbse/Reis) funktionieren ebenfalls, binden aber stärker – gib hier etwas mehr Flüssigkeit zu.

Warum werden meine Plätzchen trocken?

Zu wenig Feuchtigkeit oder zu lange Backzeit. Arbeite mit kleinen Flüssigkeitsmengen nach, backe eher kürzer und lass die Restwärme wirken.

Kann ich Zucker komplett weglassen?

Ja. Die Süße kommt von Banane/Apfelmark. Wer es sehr süß mag, ergänzt kalorienarme Süßungsmittel oder Zartbitter-Schokodrops.

Geht das ohne Haferflocken?

Du kannst einen Teil (bis 50%) durch gemahlene Mandeln ersetzen. Komplett ohne Hafer verändert sich Textur und Bindung deutlich.

Wie mache ich die Plätzchen glutenfrei?

Nutze zertifizierte glutenfreie Haferflocken und achte bei allen Zutaten auf entsprechende Hinweise.

Praxis-Tipps für gelingsichere Ergebnisse

  • Teig 3–5 Minuten quellen lassen, dann Konsistenz prüfen.
  • Backpapier leicht befeuchten, wenn Plätzchen kleben – so lösen sie sich besser.
  • Für gleichmäßige Stücke Portionierer verwenden; so backen alle Plätzchen gleich schnell.

Fazit

Protein-Plätzchen sind die unkomplizierte Antwort auf den kleinen Hunger: wenig Aufwand, viel Geschmack und eine solide Portion Eiweiß. Mit wenigen Handgriffen passt du das Rezept an deine Vorlieben an – vom veganen Snack bis zur knusprigen Variante. Backe gleich eine größere Menge, friere einen Teil ein und habe so jederzeit einen nahrhaften Snack parat.

Share the Post: